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Eine außergewöhnliche Stereoanlage, die in einem kleinen Raum große Musik macht. Der Plattenspieler Micro Seiki RX-5000 mit Motoreinheit RY-5500 hat als Zusatzausstattung das seltene HS-80 Schwunggewicht und eine Modifizierung des Tellers mittels Aufdoppelung zur besseren Bedämpfung und Entkoppelung. Am langen Fidelity-Research FR-66s ist ein Ikeda Tonabnehmer montiert. Als Vorverstärker arbeitet ein weiterentwickelter Omnigon von Acoustical Systems in reiner Röhrentechnik mit 6 Phonoeingängen. Die Endstufen sind die Röhren-Monoblöcke LM2.1 von Lamm und treiben den Lautsprecher "La Voix" von Acoustical Systems an. Dieser ist teilaktiv: Das große Basschassis (Durchmesser 46 cm im geschlossenen Gehäuse) wird durch eine interne Transistorendstufe mit DSP angetrieben. Der Hochtöner und der Mitteltieftöner erhalten die Signale über die externen Röhren-Monoblöcke von Lamm. Dann gibt es noch diverse Tonarme und Tonabnehmer, die bei Bedarf zum Einsatz kommen.

Der modifizierte Micro Seiki RX-5000:

Der Klang verschlägt einem die Sprache. So detailreich und natürlich habe ich vorher noch nicht Musik gehört! Die Dynamik ist unbegrenzt, die Räumlichkeit ist geradezu greifbar, die Klangfarben sind natürlich und der Klang ist ansatzlos einfach da. Wie kommt so ein fantastisches Ergebnis zustande? Ohne den Lautsprecher sicher nicht. Faszinierend, wie in dem recht kleinen Raum ein Lautsprecher mit Tiefbassfähigkeit ohne Dröhnen funktioniert. Hier hilft sicher die geschlossene Bauweise des Tieftonmoduls. Der Hochtöner und der Mitteltieftöner sind besondere Chassis und haben noch hohe Reserven. Sie werden bei erträglichen Lautstärken nur zu einem Bruchteil ihrer Leistungsfähigkeit gefordert. Der Vorverstärker ist eine kompromisslose Entwicklung: symmetrisch, Doppelmonoaufbau, kein Transistor im Signalweg und viele sinnvolle Detaillösungen, wie z. B. Silberanschlussbuchsen. Der Vorverstärker hat sicher einen großen Anteil an dem Ergebnis. Das Laufwerk ist modifiziert - wie oft bei Micro Seikis (und anscheinend nötig) - und kann seine schon sehr guten Basisfähigkeiten noch verbessern. Die Kombination aus Tonabnehmer und Tonarm harmoniert, weil das Ikeda Tonabnehmersystem keinen Nadelträger hat und damit gut an den langen und schweren Fidelity-Research Tonarm passt. Hier wird exemplarisch gezeigt, wie wichtig es ist, neben hervorragenden Komponenten, die Stereoanlage perfekt abzustimmen. Das Ganze ist mehr, als die Summe seiner Einzelteile!